Rund um das Leben

Meine inneren und äußeren Verrenkungen – Yoga und ich

Jetzt muss ich doch mal aus dem Nähkästchen plaudern – also aus meinem persönlichen Nähkästchen, dem Unterbewusstsein oder den Glaubenssätzen oder wie auch immer Ihr es bezeichnen möchtet. Ich habe mich entschieden, mit Yoga anzufangen. Zum einen habe ich durch meinen Schreibtisch-Job immer Verspannungen im Rücken und auch sonst tut jede Form von Entspannung mir gut. Grundsätzlich bin ich nämlich alles andere als ruhig und entspannt. Wer mich kennt weiß, dass ich gerne mal genervt bin, mich häufig auch mal ärgere und das vor allem über mich selbst.

Also gut, ich starte mit Yoga – sollte ja kein Problem darstellen, ist ja gemütlich und entspannend…Ja jetzt kommen die ersten Lacher – nix da mit gemütlich, auch wenn es bei denen, die das schon länger praktizieren, sehr bequem und gemütlich aussieht. Nachdem ich jetzt den zweiten Tag einer Yoga-Challenge gemacht habe, ist mir einiges über mich klar geworden:

  1. Ich kann überhaupt nicht damit umgehen, wenn ich etwas nicht gleich richtig gut kann.
  2. In der Folge ärgere ich mich ziemlich und bin dann sozusagen auf 180, nicht gerade das Gefühl, was Yoga auslösen sollte.
  3. Ich beschließe, aufzugeben, weil ich ja sowieso zu steif, zu unbeweglich, zu alt und zu doof dafür bin.
  4. Das wiederum geht aber natürlich nicht einfach so – ich belästige mit meinen Gedanken eine Freundin, die mir in meinen Allerwertesten tritt und mich zum weiter machen animiert.
  5. Also mache ich nochmal eine Übung für Anfänger und da das besser läuft, beschließe ich, doch weiter zu machen.
  6. Ich nehme mir vor, mich morgen vor allem nicht zu ärgern, sondern stolz darauf zu sein, dass ich mich überhaupt dazu aufraffe und es probiere.

So, soviel zu meinen Gedanken und Gefühlen was das Yoga und allgemein Dinge betrifft, die ich neu angehe und die nicht gleich auf Anhieb „perfekt“ laufen. Da ist man 54 Jahre alt und fühlt sich immer noch wie ein kleines wütendes unreifes Kind. Und woher kommt das Ganze? Von diesem Glaubenssatz: Du kannst das nicht, Du bist nicht gut genug etc….

Also muss ich nicht nur mit Yoga äußerliche Verrenkungen machen, sondern auch meine schon vorhandenen inneren Verrenkungen lösen – das wird dann wohl die vorrangige Challenge sein, was das Yoga betrifft. Ich halte Euch auf dem Laufenden und ich freue mich über Kommentare, ob Ihr so etwas auch kennt und wie Ihr damit umgeht.

Übrigens: die Yoga-Challenge ist von Mady Morrison und über diesen Link kann man sich – völlig kostenlos – dort anmelden. https://madymorrison.com/30days/timetoshine/?fbclid=IwAR2e9ecmXtvms8aRi32SA-xO2876RKNF3zrKl9nH71cYd7pM0n9YQcOziWg

Sie hat auch ganz viele tolle Videos auf ihrem Youtube-Kanal, wenn man keine Lust auf die Challenge hat, sondern sich so einfach ausprobieren möchte. Falls Ihr damit auch anfangt, berichtet mal bitte, wie es Euch damit geht/ging, ganz lieben Dank!

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